17.10.17

Erstmals landesweite dFFA-Prüfer-Schulung erfolgreich in Rendsburg durchgeführt.


Kategorie: Veranstaltungen

Rendsburg:

In diesem Jahr wurden erstmals siebzehn neue Prüfer für das dFFA (deutsches Feuerwehr Fitness Abzeichen) in Rendsburg ausgebildet. Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (LFV S.-H.) hatte den Lehrgang in Kooperation mit der HFUK Nord (Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord) und der DFS e.V. (Deutsche Feuerwehr-Sportföderation e.V.) landesübergreifend ausgeschrieben und den Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde als gastgebenden Verband ausgewählt. Die Teilnahme von zwei Kameradinnen und vier Berufsfeuerwehrmännern, davon drei aus Mecklenburg-Vorpommern, zeigte wie hoch das Interesse an der Veranstaltung ist. Neben der zweistündigen Theorie, die in den Räumlichkeiten des Berufsbildungszentrums am Nord-Ostsee-Kanal (BBZ am NOK) geschult werden konnten, fand der vierstündige Praxisteil in der anliegenden Kreissporthalle statt.

Die vier Referenten: Stefan Jenke (Fachleiter Fitness in der Feuerwehr LFV S.-H.), Jens-Oliver Mohr (HFUK Nord), Kai Wohlsen (Vorsitzender DFS e.V.) und Dr. Jan Traulsen (Kreisfachwart für Feuerwehrsport KFV RD-ECK) vermittelten den sportbegeisterten Feuerwehrleuten die organisatorischen und koordinatorischen  Anforderungen, um eine Abnahme für das dFFA anzubieten. Gleichzeitig hatte jeder Lehrgangsteilnehmer die Möglichkeit einige Disziplinen vor den Referenten, die eine Prüferberechtigung besitzen, abzulegen.

Für die körperliche Leistungsfähigkeit hatten die Referenten für die Leistungsgruppe „Kraft“ folgende Disziplinen in der Sporthalle vorbereitet: Klimmziehen, Bankdrücken, Beugehang und Dummy ziehen, ergänzt durch den Bereich „Koordination“ mit den Disziplinen: Kasten-Bumerang-Test sowie Parcours. Alle weiteren Informationen über das dFFA sind auf der Homepage der DFS e.V. (www.dfs-ev.de) nachzulesen.

Das dFFA -seit 2010 freigegeben für die freiwilligen Feuerwehren- erfreut sich immer größerer Beliebtheit in unserem Land und 2016 ist für die Jugendfeuerwehren das dFFA-Jugend mit zusätzlichen Disziplinen hinzugekommen. Das dFFA ist das „Feuerwehrsportabzeichen“, um die körperliche Fitness in Bezug auf den Einsatzdienst zu überprüfen. Aus den drei Leistungsgruppen Ausdauer, Kraft und Koordination muss jeweils (nach Altersgruppen gestuft) eine Disziplin im Beisein eines dFFA Prüfers abgelegt werden, dann ist eine Leistungseinstufung in Bronze, Silber oder Gold möglich. Die geschulten Prüfer erhielten aus den Händen von Kai Wohlsen und Stefan Jenke ihre Prüferausweise mit einer Urkunde ausgehändigt.

 

 
 

 

Foto 1 (Mohr): Die neuen dFFA Prüfer und zwei Prüferinnen mit Kai Wohlsen (2. von links stehend), Stefan Jenke (rechts stehend) und Dr. Jan Traulsen (links kniend).

Foto 2 (Dr. Traulsen): Das Bankdrücken ist eine Disziplin für die Leistungsgruppe „Kraft“.

 

Foto 3 (Dr. Traulsen): Für den Parcours wird auch ein gutes Gleichgewicht benötigt.

 

Foto 4 (Dr. Traulsen): Das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur werden vor hohen Belastungen durch Aufwärmübungen sorgfältig vorbereitet.

 

Foto 5 (Dr. Traulsen): Theoretische Grundlagen gehören zur Schulung der dFFA Prüfer, um auch den Aufbau und Ablauf effektiv zu strukturieren.